installation

Die interaktive Installation hive schwebt über der Wasseroberfläche des Weihers in der Wallanlage hinter der Alten Oper und ist ein intelligenter, selbstorganisierender Organismus, der Schwarmbewegungen in animiertes Licht und Ton übersetzt.

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hive ist 14 x 7 x 5 Meter groß und besteht aus 1.600 LED-Leuchten vom Typ Capix des Unternehmens Zumtobel Lighting GmbH. hive ist videofähig, jede LED-Leuchte kann einzeln über den Computer angesteuert werden. Für die LED-Leuchten wurde im Rahmen des Projekts eigens ein Lichtreflektor entwickelt, der das Licht in alle Richtungen streut.



Statische Konstruktion













hive besteht aus 1600 LEDs, die in Form von Ketten an sieben 8 Meter langen gebogenen Stahlrohren befestigt sind. Die Stahlrohre sind gleich einem Mobile an einer Traverse helixförmig aufgehängt. Die 700 kg schwere Schwarminstallation wurde mittels eines Krans mit einem Ausleger von 26 Meter über dem Weiher abgehängt. Leichte Bewegungen durch den Wind verstärken den Wirkung der Installation.


Interaktion














Über ein Interaktionsfeld können die Besucher mit hive interagieren. Im Ruhezustand reagiert das bewegte Licht auf eigene Impulse im Verhalten und verändert so das Aussehen des Lichtschwarms. Im aktiven Zustand nimmt der Betrachter auf der Plattform durch seine Bewegungen Einfluss auf die Animation der Lichtpunkte und kann so die Rolle des Jägers oder der Beute einnehmen – den Schwarm anlocken oder vertreiben. Die Lichtinstallation hive wird durch die farbliche und akustische Bespielung der videofähigen LED-Leuchten zum Leben erweckt. Die LED-Leuchten von hive werden einzeln angesteuert und als auf sich selbst reagierendes System animiert.


Interaktionsfeld













Das Interaktionsfeld ist eine Plattform, auf die der Besucher steigt und die sich je nach Druckgebung mit dem Körpergewicht in unterschiedliche Richtungen neigt. In die Interaktionsfläche sind vier kapazitative Sensoren integriert, die die Bewegungen auf der Interaktionsfläche als Veränderung der Kapazität in der elektrischen Ladung messen und an den Computer weitergeben können. Unter der Trittfläche werden die tiefen Bässe des Sounds von hive in starke Vibrationen übertragen und zusätzlich reagieren LED-Leuchten unter dem Interaktionsfeld auf die Bewegung des Betrachters, indem sie Ihre Farbe verändern und das Interaktionsfeld den Eindruck des Schwebens erhält.


Computersteuerung
hive wird mit Hilfe der Softwareprogramme processing, VVVV und Max/MSP über die Bewegungsimpulse im Interaktionsfeld gesteuert. Ähnlich einem Monitor kann hive das ganze Farbspektrum darstellen, ist aber aus gestalterischen Gründen auf wenige Farbnuancen reduziert. In dem Computerprogramm processing ist ein Interaktionsfeld bestehend aus 1600 Feldern programmiert, das mit den 1600 LEDs über das Computerprogramm VVVV verknüpft ist. Jedes Feld hat in Bezug auf Farbe und Helligkeit seine eigene Schwarmintelligenz und reagiert auf folgende Regeln:

1. Bleibe bei der Gruppe
2. Bleibe in Bewegung
3. Fliehe vor dem Feind oder greife selber an










–> Link zur interaktiven Programmierung Schwarm

Mit Hilfe des Interaktionsfeldes (rote Farbfläche im Screenshot) kann man in den Schwarm eindringen und die Felder (Farbe und Helligkeit) verdrängen. Steht niemand auf der Interaktionsfläche fällt hive in den Ruhezustand. Hier sieht man dann eine langsame, immersive Farbbepielung und unterschiedliche Rhythmen.













Der Sound von hive reagiert in Echtzeit auf die Ereignisse im Interaktionsfeld. Je nach Ereignis werden unterschiedliche Soundcluster überlagert, die die jeweilige Stimmung/Stimme von hive wiedergeben. Sound und Interaktionsfeld werden von dem Softwareprogramm Max/MSP gesteuert.















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Erste Impressionen vom Probeaufbau in der Alten Waggonfabrik in Mainz-Momach, 12.März 2010




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